... wiedergeboren werden ...




Endet unsere Existenz nach dem Tod? ...

Reinkarnation bezeichnet die Idee, dass die Seele nach dem Tod wiedergeboren wird.
Die Vorstellung, daß Seelen beim Sterben den Körper verlassen, ist in vielen Kulturen und religiösen Lehren zu finden...



Reinkarnationsforschung

Reinkarnationsforschung ist eine Parawissenschaft, die sich mit der Untersuchung von Fällen befasst, in denen Menschen behaupten, sich an frühere Leben zu erinnern.
Im Wesentlichen unterscheidet man hierbei zwischen spontanen Erinnerungen (meist bei Kindern oder medialen Personen) und Rückführungserlebnissen in bewusstseinserweiterten Zuständen.


Christentum

Die Theorien von Auferstehung und Wiedergeburt finden wir im Grunde in allen christlichen Richtungen. Doch haben sie mit der Reinkarnationstheorie nicht viel gemein.
Es gab allerdings zu allen Zeiten christliche Gruppen (Katharer, Gnostiker), die das Konzept der Seelenwanderung in ihren Lehren vertraten.


Judentum

Hier spielt der Reinkarnationsgedanke keine wesentliche Rolle. Eine klare Vorstellung über das Leben nach dem Tod hat sich im orthodoxen Judentum nur am Rande entwickelt.
In der Kabbala ist Wiederverkörperung eine göttliche Strafe.
In einigen wenigen Strömungen innerhalb des orthodoxen Judentums werden heute am Rande auch Varianten der Reinkarnation vertreten.


Hinduismus

Nach hinduistischem Glauben verkörpert sich die unsterbliche Seele nach dem Tode in einem neuen Wesen, wobei die Qualität des neuen Lebens, von den in Vorleben erwirkten Taten abhängig ist (auch Karma genannt).


Buddhismus

Der Buddhismus kennt keinen Übergang der einzelnen Seele von der einen auf die nächste Existenz.
Somit unterscheiden sich Buddhismus und Hinduismus in der Frage der Reinkarnation grundlegend.


Islam

Hier spielt die Reinkarnationslehre kaum eine Rolle. Lediglich die Drusen - eine Minderheit der islamischen Glaubensrichtung - glauben an die Reinkarnation von Menschen (nicht jedoch von Tieren).


Griechische Antike

Pythagoras und Platon waren große Vertreter der Reinkarnationstheorie. Sie glaubten, die unsterbliche Seele müsse sich aufgrund einer inneren Notwendigkeit reinkarnieren - zum Zwecke der Läuterung.
Platon war zudem überzeugt, dass man lediglich aufgrund früheren Verhaltens wiedergeboren wird.


Theosophie

Sie vertritt den Glauben, dass sich die Einzelseele von einem Leben zum anderen immer weiter entwickelt und zu immer höheren Seinszuständen aufsteigt.
Dabei, so ihre Theorie, gibt es keine Rückschritte, höchstens Stillstand.
Ziel ist hierbei die Vervollkommnung jedes einzelnen Individuums.